So viel habe ich gestrickt

Freitag, 21. Januar 2011

Heute vor dem Fenster

 


Wilhelm Busch

Die Meise
Auguste, wie fast jede Nichte,
weiss wenig von Naturgeschichte.
Zu bilden sie in diesem Fache,
ist für den Onkel Ehrensache.
„Auguste“, sprach er, „glaub es mir,
die Meise ist ein nettes Tier.
Gar zierlich ist ihr Leibesbau,
auch ist sie schwarz, weiss, gelb und blau.
Hell flötet sie und klettert munter
am Strauch kopfüber und kopfunter.
Das härtste Korn verschmäht sie nicht,
sie hämmert, bis die Schale bricht.
Mohnköpfen bohrt sie mit Verstand
ein Löchlein in den Unterrand,
weil dann die Sämerei gelind
von selbst in ihren Schnabel rinnt.
Nicht immer liebt man Fastenspeisen,
der Grundsatz gilt auch für die Meisen.
Sie gucken scharf in alle Ritzen,
wo fette Käferlarven sitzen,
und fangen sonst noch Myriaden
Insekten, die dem Menschen schaden;
und hieran siehst du ausserdem,
wie weise das Natursystem.
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Montag, 17. Januar 2011

Jane Austen

 
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Jane Austen liebe ich seit ich ca. 19 Jahre alt bin. Damals las ich alle ihre Romane in einem Rutsch hintereinander weg.
Später dann mal wieder Northanger Abby, Stolz und Vorurteil, Gefühl und Verstand und natürlich Emma, mein Favorit.
Auch die Verfilmungen kenne ich fast alle. Für mich als bibliophilen menschen kommen sie aber nie an die Romane heran.
Im Urlaub waren wir in Bath, dort habe ich das Jane-Austen-Center besucht.

Diese Verfilmung von Emma habe ich mir angesehen und finde sie sehr gelungen.
Die Emma ist entzückend und Mr. Knightley ist so herrlich geduldig und wunderbar. Auch alle anderen
Figuren sind gut und überzeugend dargestellt.Natürlich ist die Handlung immer die Gleiche und am Ende wird alles gut...

 

Sonntag, 16. Januar 2011

Krimi

 


es war mal wieder zeit für einen krimi, und ein neues buch von jeffery deaver verspricht immer spannung-
und ja, es war spannend, hatte aber auch so manche länge, die dann aber auch wieder von einer unerwarteten wendung belohnt wurde.
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Donnerstag, 13. Januar 2011

Hirse- Möhren-Ingwer


Hirse- Möhren-Ingwer




diese zutaten waren gestern im haus und sollten eine Suppe ergeben. ich entschied mich für das abgebildete rezept von Chefkoch.
meine eigene suppe sah aber viel farbiger aus... wegen der möhren. sie war lecker und durch den ingwer wärmte sie gut nach. auch anna war froh über eine warme suppe, die hatte sie gestern abend wohl nötig.

Sonntag, 2. Januar 2011

 



Theodor Fontane

Ein neues Buch, ein neues Jahr

Ein neues Buch, ein neues Jahr
Was werden die Tage bringen?!
Wird's werden, wie es immer war,
Halb scheitern, halb gelingen?

Ich möchte leben, bis all dies Glühn
Rücklässt einen leuchtenden Funken.
Und nicht vergeht, wie die Flamm' im Kamin,
Die eben zu Asche gesunken.

Fontane ist für mich so etwas wie mein Heimatdichter.
Seine Gedichte sind oft von Berlin und der nahen Mark Brandenburg geprägt.
Kinder mögen meist den Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.


Er hat schöne Geschichten geschrieben, die in Berlin spielen, die ich schon als ganz junge Frau liebte.
Gestalten wie Stine oder Lene Nimptsch oder die wohl vielen bekannte Effi Briest fand ich einfach grandios dargestellt.
Die erzählten Geschichten liebenswert altmodisch und doch auf ihre Art immer wieder aktuell.

Gedichte und Balladen lese ich auch immer gern und wiederholt.
Schon in der Schule war die Ballade um John Maynhard für mich beeindruckend und so mitreißend, dass ich mich wochenlang mit den Großen Seen im nördlichen Amerika beschäftigte, kein Bildband war mir zu schwer um ihn nach Hause zu schleppen und fasziniert zu durchblättern.
Seestücke erinnern mich noch heute sofort an diese Ballade.

und wie Fontane schreibt, "ein neues Buch, ein neues Jahr" werde ich mich heute dem 5. Band der Wanderungen durch die Mark Brandenburg zu wenden. " Fünf Schlösser" habe ich nämlich noch nie gelesen.
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Samstag, 1. Januar 2011