So viel habe ich gestrickt

Sonntag, 2. Januar 2011

 



Theodor Fontane

Ein neues Buch, ein neues Jahr

Ein neues Buch, ein neues Jahr
Was werden die Tage bringen?!
Wird's werden, wie es immer war,
Halb scheitern, halb gelingen?

Ich möchte leben, bis all dies Glühn
Rücklässt einen leuchtenden Funken.
Und nicht vergeht, wie die Flamm' im Kamin,
Die eben zu Asche gesunken.

Fontane ist für mich so etwas wie mein Heimatdichter.
Seine Gedichte sind oft von Berlin und der nahen Mark Brandenburg geprägt.
Kinder mögen meist den Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.


Er hat schöne Geschichten geschrieben, die in Berlin spielen, die ich schon als ganz junge Frau liebte.
Gestalten wie Stine oder Lene Nimptsch oder die wohl vielen bekannte Effi Briest fand ich einfach grandios dargestellt.
Die erzählten Geschichten liebenswert altmodisch und doch auf ihre Art immer wieder aktuell.

Gedichte und Balladen lese ich auch immer gern und wiederholt.
Schon in der Schule war die Ballade um John Maynhard für mich beeindruckend und so mitreißend, dass ich mich wochenlang mit den Großen Seen im nördlichen Amerika beschäftigte, kein Bildband war mir zu schwer um ihn nach Hause zu schleppen und fasziniert zu durchblättern.
Seestücke erinnern mich noch heute sofort an diese Ballade.

und wie Fontane schreibt, "ein neues Buch, ein neues Jahr" werde ich mich heute dem 5. Band der Wanderungen durch die Mark Brandenburg zu wenden. " Fünf Schlösser" habe ich nämlich noch nie gelesen.
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