So viel habe ich gestrickt

Samstag, 29. Juni 2013

Sommershirt fertig

... aber wo ist der Sommer hin? Habe die meiste Zeit des heutigen Tages mit dem Ausarbeiten verbracht. Ich finde es immer wieder beachtlich, wie viel Zeit und Aufwand das Vernähen, Nähte schließen usw. braucht. Aber ich freue mich nun an dem Teil und warte auf einen warmen Tag. P.s. Ja, Mary hat recht, es hängen da 8 Bänder herunter, jeweils, wo die Kreuze sind....

Mittwoch, 26. Juni 2013

Versprochen...

... ist versprochen. Auch wenn es ein langer Arbeitstag war. Eine Kollegin bat mich um Rat, sie möchte sich einen Anstecker stricken und kam mit der Anleitung nicht zurecht. Da es in der Pause nicht ruhig genug war, habe ich die Anleitung mitgenommen und getestet. Schlingmaschen habe ich bisher auch noch nicht gestrickt. Und bei nur 12 Maschen in Runden fand ich es doch ziemlich fummelig. Morgen kann ich das dann in Ruhe zeigen. Na und weil ich schon mal dabei war, ist dies nun mein Anstecker, mit Perlen und Schlingmaschen.

Dienstag, 25. Juni 2013

Neue Wolle

Huhhh was ist das wieder für ein Wetter? Den ganzen Tag hat es geregnet, nein, es regnet noch immer. Den Mitmenschen merkte man an, dass es keine gute Laune macht. Nach der Arbeit zu Hause angekommen gab es ein kleines Päckchen. Darin war Wolle für mein künftiges Projekt. Ein schönes blaues Baumwollgarn. Aber bevor es angestrickt wird, muss ich unbedingt noch etwas beenden.

Frisches Brot

Mit selbstgemachtem Quark, der bei uns Berlinern Weißkäse heißt ist frisches Brot so lecker. Dazu noch ein paar Radieschen und fertig ist das Abendessen. Brotbacken ist gar nicht schwer und mal ganz ehrlich, so preiswert bekommt man nirgends Brot. Ich backe mit Vollkornmehl in einem ganz normalen Elektroherd.
Gestern Abend gebacken und heute mit zur Arbeit genommen, es war ratzfatz weg.

Sonntag, 23. Juni 2013

Das Nähzeug meiner Mutter

Als meine Mama 2010 starb nahm ich ihre Nähkästen mit, weil sie mir liebe Erinnerungen an die Kindheit sind und auch, weil ich ja gern mit "textilen Dingen" meine Freizeit verbringe. Allerdings stand alles weitgehend unberührt da, nur ab und an, wenn ich etwas benötigte, von dem ich meinte, es müsste dabei sein, kramte ich was heraus und machte alles wieder zu. Um ganz ehrlich zu sein, hat meine Mama immer meinen Nähkasten aufgeräumt, das tat sie sehr gern und ich war immer begeistert, wie sie alles ordnete und zusammen hielt. Schon öfter hatte ich im Hinterkopf nun endlich selbst ihre und auch meine Schätze in eine gemeinsame Ordnung zu bringen. Heute sollte es ein kleiner, messingfarbener Kugelknopf für ein Strickprojekt sein, den ich aus der Knopfkiste grabbeln wollte. Als ich meinen Bastel-Vorratsschrank öffnete sah ich meine verschiedenen Behältnisse mit Garn, Knöpfen, Bändern ect. und auch die Nähkästen und Knopfkiste von meiner Mama. Beim stöbern war ich wie immer fasziniert, wenn ich Knöpfe sah, die als Kind meine Kleidung zierten oder wenn sie mich an ein Kleidungsstück meiner Eltern erinnerten. Wie es dann manchmal so ist, war wohl heute der Tag zum Klarschiff machen. Einiges ist nicht mehr brauchbar, wie uralte Gummilitze oder so nostalgische Dinge wie Kunststoffverschlüsse von BH oder Strumpfhaltern. Anders werde ich vielleicht auch nie benutzen oder gar verbrauchen, aber es bleibt eben da. Die defekte Sortierschachtel mit dem Rosenmuster füllte immer den unteren Boden der roten Nähtreppe, dort befanden sich Gürtelschnallen und kleine Lederreste, Verschlüsse und anderes. Und ich meine IMMER! Also seit ich denken kann. Ich werde sie demnächst mit zur Arbeit nehmen und dann nach Feierabend reparieren und in Ehren halten. Ach ja, einen kleinen Messingknopf habe ich auch gefunden, nur habe ich mein Strickprojekt heute doch nicht beendet. Dafür sieht mein Nähzeug nun wieder tipp topp aus.

Samstag, 22. Juni 2013

und wieder ist so viel Zeit vergangen...

... Leben ist eben wichtiger als Blog schreiben... aber dann habe ich ich auch wieder Lust dazu, bei anderen im Blog zu lesen und auch selbst etwas zu schreiben. Die letzten Tage war es ja so richtig sommerlich, mit viel Sonnenschein und manchmal auch schon fast zu warmen Temperaturen. Die Arbeit fällt dann nicht so leicht wie sonst und den Mitmenschen gegenüber fühlt man sich etwas unwohl, weil man doch ins Schwitzen gerät. Was heißt man, ich meine natürlich mich. Heute brauchte ich nicht arbeiten und ich konnte den ganzen Tag für mich allein verbringen. Auf dem Balkon sitzen, lesen, stricken, dösen und den Blümchen beim wachsen zusehen. Einfach cool... Ich lese ein ernst gemeintes, aber doch auch irgendwie heiteres Buch: "Einfach nur dagegen". Vielleicht lese ich es nur, weil wir es derzeit bei der Arbeit mit einer Gruppe von "Gutmenschen" zu tun haben, die es mit viel Engagement und einer nicht zu übersehenden Menge an Wut sicher unglaublich "wohl meinen" und dabei so sachlich falsch liegen; die hüh und hott zugleich wollen und einfach nur "ihr Ding" machen wollen und alle, die nicht mit ihnen sind, müssen verunglimpft und nieder gemacht werden. Alles für "IHRE gute Sache". Nicht sehend, dass sie damit im Ganzen so viel zerschlagen. Vielleicht amüsiert mich das Buch auch nur deshalb. Selten beschäftigen mich berufliche Belange zu Hause, aber diesmal wohl doch. Ich habe vor einiger Zeit das wohl letzte Buch von Reginald Hill gelesen. Er war ja im Januar 2012 verstorben. "Rache verjährt nicht" ist der deutsche Titel. Ein guter Krimi mit einer gut angelegten Geschichte. Sehr lesenswert. Auch "Das 10. Gebot" von James Patterson hat mir sehr gut gefallen. Cody McFadyen: Der Menschenmacher hat sich irgendwie bei mir vorgedrängelt und hat mir gefallen. Nun werden auch die anderen Bücher vom gefeierten Thriller-Autor gelesen werden. Einfach weil mir danach war, habe ich bestimmt zum 5. Mal "Rebecca" Daphne DuMaurier gelesen. Als wir in England waren, machten wir auch einen Ausflug in die Bucht, wo der gleichnamige Film teilweise gedreht wurde. Dort in der Nähe befindet sich auch das Haus, wo die Autorin lebte. Dies ist aber noch immer im Familienbesitz und ist nicht zu besichtigen. Und dann habe ich mir vor einiger Zeit alle Folgen von "Die Sopranos" angesehen, als das im Fernsehen lief, konnte ich nur selten zusehen, da mir das immer zu spät am Abend war. Aber .... davon kann man richtig süchtig werden. Ich sag nur 28 (in Worten: acht und zwanzig) DVD´s und ich habe keine Minute bereut. Zum Schluss noch ein Blick auf meine persönliche Belohnung, weil ich mich einfach gut finde: