So viel habe ich gestrickt

Sonntag, 29. Juni 2014

Drei Varianten




Erdbeermarmelade pur, mit Vanille und mit amaretto. Gestern gekocht und für sehr lecker befunden. 

Freitag, 20. Juni 2014

Musste Nachschub wirklich sein?


Nein, natürlich nicht.
Aber irgendwie ist Wollekaufen eben auch schön, wenn man eigentlich gar nichts braucht. 
Zum Beispiel die Deutschland-Wolle von Opal, ich bin ja nicht mal Fan und für diese Weltmeisterschaft bin ich natürlich zu spät dran, aber nach dem Spiel ist vor dem Spiel und meine Enkel können sich schon auf das nächste Ereignis freuen, dann bekommen sie was gestrickt. 



Damit es sich auch wirklich lohnt, und die Schubladen immer gut mit einer Wollauswahl gefüllt sind, kamen diese Opale noch dazu.
Da ich ja so ein bisschen teste, welche der vielen Sockenwollvarianten mir am besten gefällt habe ich mich diesmal noch für Fortissimo von Schöller & Stahl entschieden.
Die Farben nennen sich Dover, Oxford und Brighton aus der Kollektion "British Style", Wie hätte ich da widerstehen können?
Ich glaube, ich habe vor ganz vielen Jahren schon mal Fortissimo verstrickt und wenn ich mich nicht irre, waren das sehr angenehme, weiche Socken geworden.








Mittwoch, 18. Juni 2014

"Das goldene Ei"


Ich war vor einigen Tagen zu einer Buchlesung. 
Von einer Kollegin bekam ich die Karte dafür. Für mich war es gleichzeitig wie eine kleine Reise in die Vergangenheit, denn die Lesung fand im Kino Babylon statt. Dorthin ging ich als Kind immer zur Märchenvorstellung. Dies waren mit die ersten kleine Ausflüge, die ich als Kind allein, nur eben mit anderen Kindern, wovon natürlich einige älter waren und die Aufsicht übernahmen machen durfte. 
Meine Jugendweihe fand dort auch statt. 
Aber zurück zu "Das goldene Ei" von und mit Donna Leon. Vielleicht kennen ja einige diese Krimireihe, entweder selbst gelesen oder die Verfilmungen. 
Es war eine sehr schöne Lesung, die Autorin las auf englisch und Annett Renneberg (spielt in den Fernsehverfilmungen Signorina Elettra) fasste auf deutsch zusammen und las dann wieder andere Kapitel in deutsch. Sie übersetzte auch für Donna Leon. 
Donna Leon, eine Amerikanerin, geboren 1942  lebt seit vielen Jahren in Venedig. Ihre Brunetti-Romane wurden in viele Sprachen übersetzt, aber nicht ins Italienische. Der erste Fall war "Venizianisches Finale" und erschien 1993 in Deutschland. Ich selbst habe das Buch 1996 gekauft, als ich mit der Bahn zur Kur reiste. Es hat mir gut gefallen und ich habe seither jeden Band mit Ungeduld erwartet. 
Das goldene Ei ist nun der 23. Fall für Commissario Guido Brunetti. 
Wie immer gibt es Verbrechen in Venedig und wie immer rankt sich die Geschichte um das Leben der Brunettis und er anderen Hauptfiguren. 
Übrigens ist der 24. Fall auch bereits geschrieben...


Dienstag, 17. Juni 2014

Die verstrickte Dienstagsfrage 25/2014

Oft ist es so, daß gerade das Modell, in das man sich unsterblich verliebt hat, nicht in der eigenen Größe verfügbar ist.
Insbesondere deutsche Anleitungen sind in ihrem Größenspektrum ja oft sehr eingeschränkt.
Was macht Ihr, wenn Eure Größe nicht dabei ist?
  • Komplett umrechnen? Wenn ja, “zu Fuß” oder mit einem Strickrechner? Wenn letzteres, welchen benutzt Ihr?
  • Pi mal Daumen ein paar Maschen mehr oder weniger anschlagen und hoffen, daß es zum Schluß passen wird?
  • Dickeres bzw. dünneres Garn und Nadeln nehmen?
  • Ein ähnliches Modell suchen, das in Eurer Größe verfügbar ist?
  • Zähneknirschend verzichten und etwas anderes stricken?
  • Ganz was anderes, nämlich…
Vielen Dank an Tichiro für die heutige Frage.

Zum Schluß hat das Wollschaf noch eine Bitte in eigener Sache:
In letzter Zeit werden so gut wie gar keine Fragen mehr eingereicht. Es wäre schön, wenn die versammelte Bloggergemeinde dem neugierigen Wollschaf in dieser Hinsicht wieder etwas mehr unter die Arme greift, damit das Wollschaf nicht immer in den unheimlichen dunklen Keller klettern und alte Fragen aus den muffigen Archivkartons ausgraben muss.

Tja, wie mache ich es? 
Problem bei mir ist,  dass der Hüftbereich zum Schulterbereich unterschiedlich ist.  Schon deshalb würde ich so manches Teil gar nicht für mich stricken, auch wenn es mir auf dem Foto der Anleitung gefällt. 

Wie beim Nähen mache ich mir dann einen Schnitt, bei dem ich meine Maße zu Grunde lege. Während des Strickens lege ich darauf auch immer wieder die Strickerei auf um zu sehen, ob sich alles so entwickelt wie ich es möchte. Hier mache ich mir auch Notizen, um bei beiden Ärmeln und Vor- und Rückteil die gleichen Arbeitsschritte zu machen. 
Wenn ich also eine Anleitung habe, die ich gern nachstricken möchte suche ich zunächst Wolle und Nadeln heraus, mache eine Maschenprobe. 
Anhand der Maschenprobe berechne ich, wie viele Maschen ich für den unteren Rand benötige. Ich sehe mir die vorgegebenen Maschenzahlen der Größen an und  passe entsprechend an.  Entweder nehme ich einen Mustersatz dazu oder ergänze mit passenden Maschen. Manchmal probiere ich auch einen neue Maschenprobe mit anderer Nadel um näher an die Vorgaben zu kommen.
Gleichzeitig verlänger ich viele Oberteile, damit sie für mich vorteilhafter werden. 
Es hängt natürlich vom Strickmuster ab. Am leichtesten geht es, wenn der untere Teil der Strickerei schlicht gehalten ist und aufwendigeren Muster nur ab der Taille aufwärts auftauchen.  Allerdings bevorzuge ich es eh, wenn Kleidung für mich so gestaltet ist.  
Ein anderes Problemchen sind meine Arme, die für die meisten Schnitte und Vorlagen zu kurz sind,  also versuche ich immer eine Schnittlinie zu finden,  wo ich am besten verkürze.  
Alles in allem verändere ich doch einiges, wenn ich nach Anleitung stricke, aber es geht leichter, als ich es hier erklären kann. 








Montag, 16. Juni 2014

Die hatte ich noch gar nicht gezeigt

Dieses schöne Rautenmuster habe ich gesehen und musste es unbedingt stricken. Ich finde im Nachhinein, dass die Wolle dazu super passt. Das ist ein Knäuel von Buttinette mit dem schönen Namen Tunis.
Das Muster lies sich toll stricken und schon nach wenigen Reihen konnte ich es auswendig, was ich immer gern mag. Wie gesagt, sie sind schon einige Zeit fertig. Zum Glück braucht man ja derzeit eher weniger Wollsocken, aber es ist immer gut, vorbereitet zu sein.

Socken fertig

Das sind die  neuesten Socken , die ich am Wochenende fertig gestrickt habe. Aus Opal Regenwald Wolle, die den Namen "Tom der Barde" trägt. Ein schönes Muster "Eisgang" von Edda Foken,
Sie sehen nach Sommer und Urlaub aus, werden aber in die Kiste mit Geschenken wandern.

Sonntag, 15. Juni 2014

Wie kann es mir doch gut gehen

Es ist Sonntag am Nachmittag, die Sonne lacht, ohne dass es zu heiß wäre. Auf dem Balkon sitzen, Zeitschriften schmökern und ein paar Reihen stricken.
Eine Tasse Kaffee und dazu ein Stück Mohnkuchen, ich liebe Mohnkuchen! 
Den hat mir heute meine Tochter mitgebracht als sie vormittags meinen Enkelsohn abgeholt hat. Er war seit Freitag Abend bei mir Schlafbursche. Wir hatten eine schöne Zeit miteinander, aber nun ist es auch erholsam allein.