So viel habe ich gestrickt

Dienstag, 1. Dezember 2015

Strickdesigner

Für heute habe ich mir wieder eine Frage aus dem Archiv des Wollschaf gesucht.

Hast Du Lieblingsdesigner? Wenn ja, welche, und was fasziniert Dich an ihren Entwürfen? Strickst Du die Designs auch nach, oder bewunderst Du sie nur aus der Ferne?
Vielen Dank an Kerstin für die heutige Frage!

Ich habe keine richtigen Lieblingsdesigner, da ich darauf gar nicht so sehr achte.
Aber in den Zeitschriften, die ich ja gern lese stehen die Designer bei den Modellen dabei und so habe ich ein bisschen nachgeblättert. Dabei ist mir aufgefallen, dass mir Modelle von Martin Storey ganz gut gefallen, sie sind oft ziemlich klassisch.
Auch Sarah Hatton steht oft dabei, wenn ich etwas als moderne Klassik empfinde.
Sehr schöne Entwürfe sind mir von Hitomi Shida in letzter Zeit aufgefallen.
Judy Forlong würde ich in Sachen Lace und "vintage Modelle" benennen und von
Amanda Crawford gefallen mir auch viele Modelle, da habe ich auch schon ein Shirt für meine Tochter nachgestrickt.



Natürlich kenne ich Bücher mit Modellen von Isager oder Debbie Bliss, von der mir besonders Kindersachen und Home-accessoires gefallen.
Wenn ich etwas als schick und modern empfinde ist es oft vom Team Bergére de France, wo mir kein Designer namentlich bekannt ist. Da habe ich auch eine Jacke auf Nadeln, die derzeit etwas vor sich hin dümpelt.





Und dann gibt es noch das weite Feld der Socken-Designer, von denen Cooky A. mit ihren innovativen Entwürfen mich immer beeindruckt. Von Regina Satta habe ich in letzter Zeit öfter etwas gestrickt und auf Ravelry gibt es immer wieder Socken von Micha Klein, die mir gut gefallen und ich gern stricke. 





Wen ich immer gern nenne ist natürlich Kaffe Fassett, der in meinen Augen ein großartiger Farbkünstler ist und nicht nur in Sachen stricken, sondern auch im Bereich Patchwork oder Sticken tolle Entwürfe vorgelegt hat.

Diese kleine Auswahl soll erstmal reichen, denn wenn ich mich da weiter reindenke und lese fallen mir sicher noch viele andere ein, die ich bisher gar nicht namentlich bedacht habe.
Natürlich bewundere ich die meisten, schon aus Zeitgründen nur von fern, aber das ein oder andere Stück würde immer gut auf meine To-do-Liste hüpfen dürfen.



Sonntag, 29. November 2015

Pullunder

In einer Modezeitschrift habe ich vor einigen Tagen gelesen, dass Pullunder nicht mehr spießig und unmodern wären. Ich wußte bisher nicht mal, dass dem so war, aber egal.
Mir fiel aber dabei mein 2015 - Strickufo- Abbau- Projekt ein.
Ein Pullunder nimmt da einen der hinteren Plätze ein, weil bereits seit längerem ruhend. Und wenn Pullunder nun modern sind, zopfgestricktes ultramodern und beige ja ein Dauerbrenner in Sachen Mode, sollte mein beiger Zopfmusterpullunder nun wohl ganz weit oben auf meiner to do- Liste stehen.
Ich habe das Projekt also hervorgeholt und ein Foto vom Ist-Zustand gemacht. Nun kann es fröhlich weitergehen....


Samstag, 28. November 2015

Lasst die Kürbisse tanzen



Das Muster Kürbistanz ist dem rosa Heft von Regina Satta entnommen.


Anfänglich war die Verzopfung etwas diffizil.
Man muss erst einige Maschen auf eine Hilfsnadel nehmen, dann 1 Ma stricken, einen Teil der Ma wieder zurück auf die linke Nadel, diese stricken und dann erst die restliche Masche von der Hilfsnadel. Dadurch entstehen dann diese Kürbisse.
Aber nachdem ich den Dreh erst mal raus hatte konnte es richtig losgehen und das Muster wurde immer eingänglicher und strickte sich sehr gut.


Da das Muster ursprünglich für 6 fach Garn angelegt ist habe ich ein bisschen geändert. So ist der schmale Streifen, der durch verschränkte Maschen entsteht noch schmaler gedacht, aber ich habe dort eine Masche dazu genommen.
Hier sieht man sehr schön, wie die Kürbisse von hinten aussehen.










Das Garn ist von Tausendschön und heißt Apfelsine. Es ist auch eher orange, als  pink, wie es auf dem Foto wirkt. Ich finde es sehr passend für die Kürbisse.
Es ist ein 100% Merinogarn. Dieses Garn habe ich zum ersten Mal verstrick und ich bin gespannt, wie es sich hält, wenn es getragen und gewaschen wird.





Donnerstag, 26. November 2015

gibt es schlechte Angewohnheiten beim Stricken?

Das Wollschaf stellt seit dem Sommer keine Strickfragen mehr, das finde ich sehr schade, aber nach langer Zeit auch verständlich.
Da ich mich aber daran nur wenig beteiligt habe finde ich im Archiv immer wieder interessante Themen und möchte heute die folgende Frage "bearbeiten"

Wie leicht oder schwer fällt es Euch, beim Stricken früh erlernte schlechte (An-)Gewohnheiten abzulegen?
Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!


In meinem Blogtitel lässt sich schon mal meine generelle Frage nach schlechten Angewohnheiten ablesen. Ist es eine schlechte Angewohnheit, dass ich Hilfsnadeln meist zwischen den Lippen "ablege" weil ich sie schon zu oft suchen musste, wenn ich sie ordentlich neben mich lege? Vielleicht, und ja es fällt mir schwer dies zu ändern, aber ich bleibe dran.
Meine schlechteste Angewohnheit kommt in meinem Blog ja immer wieder mal zur Sprache: Angefangene Projekte lange auf Fertigstellung warten zu lassen. Da bleibe ich dran, aber es fällt mir schwer und wird wohl immer ein Problem bleiben.



Aktuell ist dieses Paar Socken, hier bin ich ganz tapfer und stricke am 2. Socken und habe nichts anderes zwischendurch gestrickt.

Als junger Frau war es mir meist egal, wie meine Randmasche aussieht, ob Knötchen oder Schlaufe und auch bunt durcheinander. Das war für mich eine schlechte Angewohnheit, die ich abgelegt habe, weil es eben nicht egal ist. Das fiel mir auch nicht schwer, ist aber auch schon viele Jahre her.
Eine andere schlechte Angewohnheit, die ich aber eigentlich gar nicht so sehe ist, dass ich linke Maschen merkwürdig stricke.
Ich habe als ziemlich kleines Mädchen von meiner älteren Schwester stricken gelernt und bei linken Maschen habe ich immer mit dem linken Mittelfinger den Faden in die beste Position gebracht, um dann mit der rechten Nadel abheben zu können. Da mich niemand korrigiert hat, ist mir das erst als reichlich erwachsene Frau aufgefallen, dass es bei anderen Strickerinnen viel eleganter aussieht.
Nach all den Jahren habe ich auch probiert es "richtig" zu machen, aber das klappt nicht, darum gebe ich diesen Versuch meine schlechte Angewohnheit zu bereinigen auch auf.
Das Ergebnis zählt.

Mittwoch, 25. November 2015

Buch aus der Bibliothek geliehen












Nicht ganz neu, aber ich möchte dieses Buch doch hier vorstellen, weil es mir wirklich gut gefällt.

Es heißt "Hübsch aufgeputzt"  von Mel Clark.
Enthalten sind gestrickte Accessoires, meist kleinere Stücke, wie Stulpe, Schal, Mützen und Taschen.
Es gibt etwas außergewöhnliche Dinge, wie das kleine Höschen oben auf dem Foto. Auch auf den Gedanken eine Strumpfhose zu stricken bin ich bisher noch nicht gekommen.
Dafür gefällt mir der Hut, ist mal was anderes als die gängigen Mützen. Die Handschuhe finde ich fast schon elegant und der kleine Dackel als Stiftetasche ist niedlich. Damit macht man sicher einem Kind eine Freude, man könnte ihn auch als Kuscheltier stricken,ohne Reißverschluss dafür mit mehr Füllung.
Das sind nur Beispiele und es finden sich noch andere Vorschläge, die als kleine Geschenke gut geeignet sind, oder auch um Wollreste zu dezimieren.
Der Preis, wenn man das Buch kaufen möchte ist mit 7,99 €  moderat.


Mittwoch, 30. September 2015

Weintrauben auf Sylt



Aus der Opal-Kollektion Sweet &Spicy habe ich das Knäuel Weintrauben verstrickt. Das Muster ist von Regina Satta und heißt Sylt.

Es hat sich prima gestrickt und die fertigen Socken sitzen gut und können nun meine Füße wärmen.

Dienstag, 29. September 2015

Strickzeitschriften

Ich freue mich immer auf  Zeitschriften. Anregungen, neue Garne, sogenannte Trends, neue Produkte, Buchvorstellungen und auch Tipps und Tricks rund ums Hobby finde ich immer gut.
Zwar findet man im Internet auch so gut wie alles, aber ich mag nun mal Zeitschriften sehr gern. 
Die Sabrina blättere ich oft durch und finde wenig, was mir zusagt, manchmal bin ich sogar etwas befremdet.
Gern mag ich die The Knitter von der ganzen Aufmachung her. Viele englische Designer und was mir besonders gefällt ist die Übersicht mit Austauschgarnen zu den Modellen.
Simply stricken wendet sich nach meiner Ansicht an Stricker, die erst begonnen haben oder auch mal kleine, schnelle Dinge herstellen wollen.
Verena ist vielleicht manchmal etwas überambitioniert, was Trends anbelangt, aber auch das gefällt mir durchaus gut. Bei manchen Seiten frage ich mich dann auch schon mal, was das eigentlich soll, aber dann sehe ich mir das Heft später wieder an und plötzlich finde ich genau das gut.
 
 
 

Dienstag, 8. September 2015

Im Ex



Ist der Titel einer Ausstellung in der Alten Nationalgalerie. 
Ich freute mich schon seit dem Sommeranfang auf den Besuch, heute war ich dort.
Werke des Impressionismus und des Expressionismus thematisch nebeneinander gehängt.
Schöne Bilder, großartige Kunst, da macht es nur ein wenig, dass es unglaublich voll war.
Wir haben eine gute Stunde beim Einlass gewartet, aber es hat sich gelohnt, der Rundgang durch die Bilder von Renoir, Lieberman, Macke, Degas, Slevogt, Monet, Pissaro und noch so manch anderen war einfach schön.
Danach noch einen Kaffee und ein leckeres Stück Kuchen....
Der Katalog kann dann an tristen Tagen die Erinnerung auffrischen.

Montag, 7. September 2015

Hörbücher und Dies und Das



Schon vor einiger Zeit habe ich auch Hörbücher für mich entdeckt. Das verschafft mir die Möglichkeit 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Aber nicht, das ihr denkt, ich bin ein großer Verfechter von Multitasting, dem ist ganz und gar nicht so. Aber Geschichten hören und dabei Handarbeiten machen hat eigentlich Tradition.


Hörbücher kaufe ich aber nicht, sondern leihe sie in der Bibliothek. Mittlerweile erscheinen die Hörbücher ja sehr zeitnah zu den Büchern.
Es gibt durchaus Bücher, die ich gern kennen möchte und sie eben doch nicht unbedingt lesen muss.
Und während ich mir diese dann "vorlesen" lasse kann ich entspannt oder auch gespannt dabei stricken. Manchmal lasse ich dann die Strickerei auch sinken und höre nur zu.

Gestern habe ich bei Kathi Reichs Krimi "Knochen lügen nie" ein Paar eher ungeliebte Socken fertig gestrickt und dann, weil ich so einen kleinen Zwerg auf einem Bild gesehen habe und die Anleitung gleich dabei war habe ich ihn auch noch gestrickt.

Sonntag, 6. September 2015

Vivaldi meets Mozart


VIVALDI MEETS MOZART
Mozart – Drei Salzburger Sinfonien KV 136-138
Vivaldi – Die Vier Jahreszeiten 
Festival Orchestra Berlin
Dirigent: Stefan Bevier

Gestern Abend war es soweit und ich konnte mein Muttertagsgeschenk meiner ältesten Tochter genießen. Wir waren gemeinsam im Berliner Dom zu einem wunderschönen Konzert.
Schon auf dem Weg konnten wir uns anden herzerfrischenden Skulpturen der Freiausstellung Chubby women – Mollige Frauen des chinesische Künstler Xu Hongfei erfreuen.


Der Dom ist eine tolle Kulisse für Konzerte und besitzt eine sehr gute Akustik.
Wir lauschen den Klängen und aus Erfahrung weis ich, das so ein Abend in mir noch lange nachhallt.
Vielen Dank.



Samstag, 5. September 2015

Ostermond auch im September

Ja, so etwas gibt es hier bei mir.
Im April bis Juni wurde in einer Ravelry-Gruppe das Muster Ostermond von Micha Klein als KAL gestrickt. Da mir die Muster der Designerin immer gut gefallen habe ich mich natürlich angeschlossen und auch zeitnah begonnen.
Tja und dann kam mal wieder eine Zeit, in der alles etwas viel war und ich beim stricken, wenn ich denn mal dazu kam eher auf nur rechts Lust und Kraft hatte. Einfach eine Masche nach der anderen, die Gedanken bei allem nur nicht beim stricken und der Ostermond ging unter.
Bis Jetzt. Kaum ein paar Tage frei und das Muster strickt sich wie von selbst.
Tadahhh ... Ostermond im September


Samstag, 29. August 2015

Logo heißt das Muster



dieser Socken und das Garn ist "Dover" von Schöller und Stahl. 
Das Muster von Regina Satta hat sich toll weggestrickt und die Wolle stand schon für dieses Jahr auf der Liste der zu verstrickenden Sockenwolle.



Eigentlich wollte ich 12 vor ausgewählte Knäuel zu Socken verstricken, das wird aber wohl nichts mehr werde, denn dies ist erst der 2. aus dieser "Wundertüte".
Diesmal bleiben die Socken in meiner Schublade und werden meine Füße im Winter wärmen.

Donnerstag, 27. August 2015

Eine gleissende Welt

von Siri Hustvedt.


Das war ein großartiges und sehr vielschichtiges Buch.
Über ein Thema, dass man sicher von verschiedenen Seiten sehen und vertreten kann.
Werden Künstler den Künstlerinnen vorgezogen, weil sie Männer sind?
Ich habe jede Seite genossen, ich habe tolle Gedankenanstöße mitgenommen und so manchen noch nicht gelesenen Titel auf meine Leseliste gesetzt.
Mich hat die fiktive Biografie auch in ihrer stilistischen Wahl beeindruckt, Tagebücher, Interviews und Briefe von erdachten Personen von einem erdachten Biografen zusammen gestellt, von dem man auch wieder nichts weiter erfährt.
Ganz großes Kino in Buchform. Für mich jedenfalls.

Mittwoch, 19. August 2015

Die Reste von den Resten




Wie immer und in diesem Fall auch nicht anders erwartet blieben beim Resteverstricken wieder Reste übrig.
Auch hat sich wieder bewahrheitet, dass sich Restesocken schneller stricken...
Ich finde sie toll und bunt und meine Enkeltochter bekommt sie. Ihre Füße sind wieder ziemlich gewachsen und die Weihnachtssocken passen wohl schon nicht mehr.

 

Montag, 17. August 2015

Kingsman

Kingsman ist eine ganz außergewöhnliche Schneiderei....




Ein richtig guter, unterhaltsamer Film, natürlich nur für Erwachsene, denn es geht schon richtig zur Sache, auch wenn die meisten "Gewaltszenen" eher comichaft dargestellt sind.
Colin Firth ist in seinem besten Gentleman-Element, der von mir sehr verehrte Michael Cain, ist zwar nicht mehr so aktiv wie früher, aber das ist eben so. Samuel L. Jackson mit einem unglaublichen Lispeln hat mir Bauchschmerzen vor lachen beschert.

Wer so was mag, Agentenfilme mit Humor und Spaß, sollte sich den Film nicht entgehen lassen.

Nachwuchs beim Handarbeiten



Von Samstag zu Sonntag war meine Enkeltochter Übernachtungsgast und diesmal wollte sie gern gezeigt bekommen, wie man stickt.
Das zeigt Oma doch gerne und für die ersten Stiche sieht es doch schon gut aus.


Es freut mich immer, wenn ich Kinder oder auch junge Leute sehe, die Handarbeiten machen.
Aber auch in meiner Kinder- und Jugendzeit hat sich dafür nicht jeder interessiert, in der Schule fehlte es bereits an einer Handarbeitslehrerin und so waren viele darauf angewiesen, von Oma, Mama oder Tante etwas gezeigt zu bekommen, wenn man es wollte.
Ich habe viel von meiner Mama gelernt, aber ich hatte auch eine ältere Schwester, die gern strickte. Von ihr habe ich es gelernt.
Zum sticken bin ich durch eine ausgeprägte Mumpserkrankung gekommen, da muss ich ungefähr 11 gewesen sein.
 Ich hatte zwar schon vorher mal einige vorgedruckte Taschentücher mit einigen Stichen bestickt, aber als ich so lange krank war, habe ich begonnen, noch einen noch vorhandenen  Tischläufer weiter zu besticken und diesmal mit farblichen Überlegungen und mit besserer "Technik", der sah natürlich, durch die früheren Stiche immer sehr bunt und etwas kindlich aus, aber ich hatte ihn lange Zeit auf einer Kommode in meinem Kinderzimmer zu liegen.
Mein erwachtes Interesse und die Langeweile führten natürlich bei uns zu Hause dazu, dass meine Mama losging und mir eine Tischdecke mit vorgedruckten Kreuzen und eine gewisse Anzahl von Stickgarnen kaufte. Daran hatte ich wieder zu tun und zwar länger als die Erkrankung dauerte und wie es so ist, kamen natürlich nach der Genesung wieder ganz andere Interesse in den Vordergrund.
Aber die Tischdecke wurde fertig und lag sehr viele Jahre auf dem kleinen Tisch im Wohnzimmer meiner Eltern, den mein Vater immer beim Lesen, Kaffee trinken oder Kreuzworträtsel lösen neben seinem Sessel hatte.
Man sah immer, dass das Garn in einer Farbe nicht gereicht hatte und es wohl nicht das passende zum Nachkauf gab, in der DDR eher die Regel als die Ausnahme, aber das machte eigentlich nichts.
Nach dem Tod meiner Eltern habe ich die Decke wieder an mich genommen und manchmal liegt sie heute auf meinem kleinen Tisch. Gestern gewaschen und darum ungebügelt.



Mittwoch, 12. August 2015

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 31/2015

 Das Wollschaf stellt diesmal folgende Frage:

Welches Wetter animiert Euch am ehesten zum Stricken? Bist Du eher “Regenstricker/in” oder “Sonnenstricker/in” – “Nebelstricker/in” oder “Sonnenuntergangsstricker/in”? Oder ist Dir das Wetter beim Stricken schnurzpiepegal?

Nunja, eigentlich ist mir das Wetter schnurzpiepegal, nur wenn die Hände schwitzen, ist es zu stricken zu warm....
Derzeit bin ich der morgens auf dem Balkon-Stricker und ich meine damit morgens um 5. Da ist es ruhig, frisch und richtig angenehm. Durch die Urlaubszeit habe ich auch häufiger Spätdienst und da kann ich wirklich eine ganze Weile stricken.

Natürlich animiert im Winter das Sofa, gemütlich mit Decke und Tee aufgerüstet auch sehr zum stricken.
Also am Wetter scheitert es eigentlich nicht, da kommt mir eher das Leben an sich dazwischen, wenn ich eine Strickpause habe, also all die anderen Dinge, die man noch so macht, oder die erledigt werden müssen.

Aber heute habe ich am frühen Morgen den ersten Socken aus 5 Restknäulen fertig bekommen. 


 



Sommer in der Stadt

Wann wird's mal wieder richtig Sommer sang vor Jahren Rudi Carrell.... und dann hört man es immer wieder mal, kaum dass im Mai noch nicht beständige 28 und mehr Grad herrschen.
Ich oute mich mal als nicht Carrell -Fan und bin froh, dass ich dieses Lied dieses Jahr nicht hören muss... Wir haben einen richtigen Sommer , ja mit Sonnenschein und keineswegs nass und sibirisch...
Berlin schwitzt ganz schön und auch gestern haben wir die 30° weit hinter uns gelassen. Da freute ich mich sehr, dass meine Tochter und mein jüngster Enkelsohn mich abholten und wir noch gemeinsam ein leckeres Eis gegessen haben.

und ich konnte gleich meine neueste Sockenwoll-Vorrats-Ergänzung mit nach Hause nehmen.
Opal Regenwald Nr. 11 und noch einige Einzel-Knäuel verschiedener Kollektionen.



 
 

Montag, 10. August 2015

"Altes Land" von Dörte Hansen


Ein Buch über eine Zeit, die uns schon kaum noch bekannt ist. Zumindest ein Teil des Buches.
Der andere ist modern und in seiner überzogenen Realität einfach witzig. 
Da gibt es diese ach so perfekten, ökologisch immer noch ein drauf setzenden Mütter in Hamburg Ottensen, die könnten glatt im Berliner Bötzowviertel zu Hause sein. Ich habe sehr gelacht.
Aber da gibt es auch starke Charaktere, vor allem Frauen. Und dann gibt es da das wunderbare, alte Haus, das so viel erlebt hat ... 
Ein wunderbares Buch, das in mir noch eine Weile nachschwingt, ich empfehle es zu lesen.


Filme


Ich sehe gern Filme. Oft gefällt mir das Fernsehprogramm nicht und die Werbung, die ich meist verblödend und zeitverschwendend finde geht mir auf den Geist. 
Darum halte ich mich häufig an DVDs.
Ich besitze aber nur relativ wenige, meist leihe ich sie aus.
Dieses Wochenende habe ich einen sehr eindringlichen Film mit Romy Schneider und Philippe Noiret gesehen, den ich noch nicht kannte. Eine Kollegin hat ihn mir empfohlen.
Der zweite ist eine ziemlich skurrile "Gauner-Komödie" mit Jan Josef Liefers ( ich sage nur Professor Börne aus dem Münster-Tatort ) und Justus von Donany. Über letztgenannten hatte ich vor kurzem in einer Zeitschrift gelesen. 
Ein ganz neuer Film mit den beiden sowie mit Axel Prahl läuft derzeit im Kino. "Desaster". Leider habe ich es noch nicht geschafft den zu sehen, weil Berlin zwar hunderte von Kinos hat, aber ausgerechnet dieser Film läuft in keinem in meiner Nähe. Kommt vielleicht ja noch.

Sonntag, 9. August 2015

Ungeliebt... Alles eine Frage der Vorliebe


Nein, das sind nicht meine Farben, darum sollte das Knäuel auch unbedingt weg. 
Es ist ein Knäuel aus der 10. Regenwaldkollektion von Opal. "Kongo Sally"
Ein Stino-Socken war schon fertig und der Zweite begonnen als meine Enkeltochter zu Besuch war und die Farben bewunderte. Natürlich wurde sofort der fertige probiert...."Oma, wie machst du das nur immer mit der Größe? Der passt perfekt..." 
Ich würde sagen, da haben wir beide mal wieder Glück gehabt. Nun wartet das fertige Paar auf den nächsten Besuch, das Socken-Wetter kann aber ruhig noch auf sich warten lassen.

Freitag, 24. April 2015

nach VanGogh


Auf meinem Balkon sitzend habe ich heute diese Socken fertig gestrickt.
Die Wolle ist von Opal und es ist aus einer Kollektion, in der jedes Knäuel nach einem Bild von Vincent van Gogh nachempfunden ist. Ich finde diese Wollkollektion sehr gelungen und freue mich sehr nun das erste Bobbelchen aus meinem Vorrat verstrickt zu haben.
Es ist dem Bild "Cafe-Terrasse am Abend" entsprechend in blau/gelb/graugrün gehalten und ich finde es toll.

 
Die Caféterrasse am Abend (frz.Terrasse du café le soir oder Café Terrace auf dem Place du Forum) ist ein Gemälde von Vincent van Gogh, das er im September 1888 in Arles, Frankreich malte. Das Gemälde ist mit Ölfarben auf Leintuch gemalt und misst 81 × 65,5 cm. Heute hängt es im Kröller-Müller Museum, Otterlo (Niederlande).
Gezeichnet durch van Goghs Eindrücke von Südfrankreich, entsteht eine vollkommene neue Bildentstehung. Er benutzt beispielsweise eine für ihn ungewöhnliche Perspektive. Es ist das erste von vielen mit einem Sternenhimmelhintergrund. So taucht das Motiv des Sternenhimmels beispielsweise in der ebenfalls im September 1888 gemalten Sternennacht über der Rhone (frz. Nuit étoilée sur le Rhône) und in der im Juni 1889 entstandenen Sternennacht (frz. Nuit étoilée) auf.


Mittwoch, 22. April 2015

mein Balkon

Heute zeige ich Bilder von meiner Balkonbepflanzung. Das schöne Wetter und die freien Tage habe ich nun genutzt um den Balkon gemütlich und erholsam zu machen.

 
Viele Blumen, einige Kräuter, Balkontomaten haben einen Platz gefunden.

 
Die Erdbeertonne ist in diesem Jahr neu dazu gekommen, habe ich mir schon einige Zeit lang gewünscht.

 
So sieht es derzeit aus, wenn ich auf meinem Lieblingsplatz sitze.
 
 
Nun kann alles gut anwachsen und gedeihen. Ich habe noch einige Tage um es intensiv genießen zu können. Danach werde ich mich jeden Tag freuen, wenn ich heim komme und ich mich erholen kann-

Montag, 20. April 2015

Von der Ufo-Liste streichen



In der letzten Zeit konnte ich ja tatsächlich einiges zeigen, was ich gemacht habe, das liegt daran, dass ich einige Tage frei habe und in der letzten Woche meinen kleinen Enkel bei mir hatte, da kann man prima immer ein paar Reihen stricken, wenn er sein Schläfchen hält.
Darum ist auch dieses Paar endlich fertig geworden. Es stand ja auf meiner Ufo-Liste und ich hatte es im August 2014 begonnen.
Das Muster nennt sich Schornsteinfeger und es gefällt mir gut. Leider sieht man die kleinen Querstreifen am Schaft nicht so gut auf dem Foto.
Aber die Farben der FlowerPower-Opal Wolle gefallen mir nicht, mit diesem giftig-grün kann ich mich nicht anfreunden in dieser Kombination.
Also wandern die Socken erstmal in die Schublade und ich werde sehen, was ich damit mache.
Wie gesagt ist meine Strick-Ufo-Liste wieder um einen Posten reduziert.

Mittwoch, 15. April 2015

Wildhüter-Socken


Wildhüter heißt dieses Sockenmuster von Regina Satter, es strickt sich leicht und fühlt sich auch am Fuß angenehm an.
Nun bin ich ja ein richtiger Stadtmensch und meine Kontakte zu Wildhütern halten sich mehr als in Grenzen und so assoziiere ich Wildhüter mit Lady Chatterleys Oliver Mellors, der dann wie Denys Finch Hatton alias Robert Redford in "Jenseits von Afrika" aussieht....*gggg*
Aber mein Wild-Socken-Hüter nennt sich Bruno der Trompeter und dabei handelt es sich um die Wolle von Opal aus der Regenwaldkollektion aus dem Jahr 2014. und wurde gestern Abend fertig.