So viel habe ich gestrickt

Samstag, 29. August 2015

Logo heißt das Muster



dieser Socken und das Garn ist "Dover" von Schöller und Stahl. 
Das Muster von Regina Satta hat sich toll weggestrickt und die Wolle stand schon für dieses Jahr auf der Liste der zu verstrickenden Sockenwolle.



Eigentlich wollte ich 12 vor ausgewählte Knäuel zu Socken verstricken, das wird aber wohl nichts mehr werde, denn dies ist erst der 2. aus dieser "Wundertüte".
Diesmal bleiben die Socken in meiner Schublade und werden meine Füße im Winter wärmen.

Donnerstag, 27. August 2015

Eine gleissende Welt

von Siri Hustvedt.


Das war ein großartiges und sehr vielschichtiges Buch.
Über ein Thema, dass man sicher von verschiedenen Seiten sehen und vertreten kann.
Werden Künstler den Künstlerinnen vorgezogen, weil sie Männer sind?
Ich habe jede Seite genossen, ich habe tolle Gedankenanstöße mitgenommen und so manchen noch nicht gelesenen Titel auf meine Leseliste gesetzt.
Mich hat die fiktive Biografie auch in ihrer stilistischen Wahl beeindruckt, Tagebücher, Interviews und Briefe von erdachten Personen von einem erdachten Biografen zusammen gestellt, von dem man auch wieder nichts weiter erfährt.
Ganz großes Kino in Buchform. Für mich jedenfalls.

Mittwoch, 19. August 2015

Die Reste von den Resten




Wie immer und in diesem Fall auch nicht anders erwartet blieben beim Resteverstricken wieder Reste übrig.
Auch hat sich wieder bewahrheitet, dass sich Restesocken schneller stricken...
Ich finde sie toll und bunt und meine Enkeltochter bekommt sie. Ihre Füße sind wieder ziemlich gewachsen und die Weihnachtssocken passen wohl schon nicht mehr.

 

Montag, 17. August 2015

Kingsman

Kingsman ist eine ganz außergewöhnliche Schneiderei....




Ein richtig guter, unterhaltsamer Film, natürlich nur für Erwachsene, denn es geht schon richtig zur Sache, auch wenn die meisten "Gewaltszenen" eher comichaft dargestellt sind.
Colin Firth ist in seinem besten Gentleman-Element, der von mir sehr verehrte Michael Cain, ist zwar nicht mehr so aktiv wie früher, aber das ist eben so. Samuel L. Jackson mit einem unglaublichen Lispeln hat mir Bauchschmerzen vor lachen beschert.

Wer so was mag, Agentenfilme mit Humor und Spaß, sollte sich den Film nicht entgehen lassen.

Nachwuchs beim Handarbeiten



Von Samstag zu Sonntag war meine Enkeltochter Übernachtungsgast und diesmal wollte sie gern gezeigt bekommen, wie man stickt.
Das zeigt Oma doch gerne und für die ersten Stiche sieht es doch schon gut aus.


Es freut mich immer, wenn ich Kinder oder auch junge Leute sehe, die Handarbeiten machen.
Aber auch in meiner Kinder- und Jugendzeit hat sich dafür nicht jeder interessiert, in der Schule fehlte es bereits an einer Handarbeitslehrerin und so waren viele darauf angewiesen, von Oma, Mama oder Tante etwas gezeigt zu bekommen, wenn man es wollte.
Ich habe viel von meiner Mama gelernt, aber ich hatte auch eine ältere Schwester, die gern strickte. Von ihr habe ich es gelernt.
Zum sticken bin ich durch eine ausgeprägte Mumpserkrankung gekommen, da muss ich ungefähr 11 gewesen sein.
 Ich hatte zwar schon vorher mal einige vorgedruckte Taschentücher mit einigen Stichen bestickt, aber als ich so lange krank war, habe ich begonnen, noch einen noch vorhandenen  Tischläufer weiter zu besticken und diesmal mit farblichen Überlegungen und mit besserer "Technik", der sah natürlich, durch die früheren Stiche immer sehr bunt und etwas kindlich aus, aber ich hatte ihn lange Zeit auf einer Kommode in meinem Kinderzimmer zu liegen.
Mein erwachtes Interesse und die Langeweile führten natürlich bei uns zu Hause dazu, dass meine Mama losging und mir eine Tischdecke mit vorgedruckten Kreuzen und eine gewisse Anzahl von Stickgarnen kaufte. Daran hatte ich wieder zu tun und zwar länger als die Erkrankung dauerte und wie es so ist, kamen natürlich nach der Genesung wieder ganz andere Interesse in den Vordergrund.
Aber die Tischdecke wurde fertig und lag sehr viele Jahre auf dem kleinen Tisch im Wohnzimmer meiner Eltern, den mein Vater immer beim Lesen, Kaffee trinken oder Kreuzworträtsel lösen neben seinem Sessel hatte.
Man sah immer, dass das Garn in einer Farbe nicht gereicht hatte und es wohl nicht das passende zum Nachkauf gab, in der DDR eher die Regel als die Ausnahme, aber das machte eigentlich nichts.
Nach dem Tod meiner Eltern habe ich die Decke wieder an mich genommen und manchmal liegt sie heute auf meinem kleinen Tisch. Gestern gewaschen und darum ungebügelt.



Mittwoch, 12. August 2015

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 31/2015

 Das Wollschaf stellt diesmal folgende Frage:

Welches Wetter animiert Euch am ehesten zum Stricken? Bist Du eher “Regenstricker/in” oder “Sonnenstricker/in” – “Nebelstricker/in” oder “Sonnenuntergangsstricker/in”? Oder ist Dir das Wetter beim Stricken schnurzpiepegal?

Nunja, eigentlich ist mir das Wetter schnurzpiepegal, nur wenn die Hände schwitzen, ist es zu stricken zu warm....
Derzeit bin ich der morgens auf dem Balkon-Stricker und ich meine damit morgens um 5. Da ist es ruhig, frisch und richtig angenehm. Durch die Urlaubszeit habe ich auch häufiger Spätdienst und da kann ich wirklich eine ganze Weile stricken.

Natürlich animiert im Winter das Sofa, gemütlich mit Decke und Tee aufgerüstet auch sehr zum stricken.
Also am Wetter scheitert es eigentlich nicht, da kommt mir eher das Leben an sich dazwischen, wenn ich eine Strickpause habe, also all die anderen Dinge, die man noch so macht, oder die erledigt werden müssen.

Aber heute habe ich am frühen Morgen den ersten Socken aus 5 Restknäulen fertig bekommen. 


 



Sommer in der Stadt

Wann wird's mal wieder richtig Sommer sang vor Jahren Rudi Carrell.... und dann hört man es immer wieder mal, kaum dass im Mai noch nicht beständige 28 und mehr Grad herrschen.
Ich oute mich mal als nicht Carrell -Fan und bin froh, dass ich dieses Lied dieses Jahr nicht hören muss... Wir haben einen richtigen Sommer , ja mit Sonnenschein und keineswegs nass und sibirisch...
Berlin schwitzt ganz schön und auch gestern haben wir die 30° weit hinter uns gelassen. Da freute ich mich sehr, dass meine Tochter und mein jüngster Enkelsohn mich abholten und wir noch gemeinsam ein leckeres Eis gegessen haben.

und ich konnte gleich meine neueste Sockenwoll-Vorrats-Ergänzung mit nach Hause nehmen.
Opal Regenwald Nr. 11 und noch einige Einzel-Knäuel verschiedener Kollektionen.



 
 

Montag, 10. August 2015

"Altes Land" von Dörte Hansen


Ein Buch über eine Zeit, die uns schon kaum noch bekannt ist. Zumindest ein Teil des Buches.
Der andere ist modern und in seiner überzogenen Realität einfach witzig. 
Da gibt es diese ach so perfekten, ökologisch immer noch ein drauf setzenden Mütter in Hamburg Ottensen, die könnten glatt im Berliner Bötzowviertel zu Hause sein. Ich habe sehr gelacht.
Aber da gibt es auch starke Charaktere, vor allem Frauen. Und dann gibt es da das wunderbare, alte Haus, das so viel erlebt hat ... 
Ein wunderbares Buch, das in mir noch eine Weile nachschwingt, ich empfehle es zu lesen.


Filme


Ich sehe gern Filme. Oft gefällt mir das Fernsehprogramm nicht und die Werbung, die ich meist verblödend und zeitverschwendend finde geht mir auf den Geist. 
Darum halte ich mich häufig an DVDs.
Ich besitze aber nur relativ wenige, meist leihe ich sie aus.
Dieses Wochenende habe ich einen sehr eindringlichen Film mit Romy Schneider und Philippe Noiret gesehen, den ich noch nicht kannte. Eine Kollegin hat ihn mir empfohlen.
Der zweite ist eine ziemlich skurrile "Gauner-Komödie" mit Jan Josef Liefers ( ich sage nur Professor Börne aus dem Münster-Tatort ) und Justus von Donany. Über letztgenannten hatte ich vor kurzem in einer Zeitschrift gelesen. 
Ein ganz neuer Film mit den beiden sowie mit Axel Prahl läuft derzeit im Kino. "Desaster". Leider habe ich es noch nicht geschafft den zu sehen, weil Berlin zwar hunderte von Kinos hat, aber ausgerechnet dieser Film läuft in keinem in meiner Nähe. Kommt vielleicht ja noch.

Sonntag, 9. August 2015

Ungeliebt... Alles eine Frage der Vorliebe


Nein, das sind nicht meine Farben, darum sollte das Knäuel auch unbedingt weg. 
Es ist ein Knäuel aus der 10. Regenwaldkollektion von Opal. "Kongo Sally"
Ein Stino-Socken war schon fertig und der Zweite begonnen als meine Enkeltochter zu Besuch war und die Farben bewunderte. Natürlich wurde sofort der fertige probiert...."Oma, wie machst du das nur immer mit der Größe? Der passt perfekt..." 
Ich würde sagen, da haben wir beide mal wieder Glück gehabt. Nun wartet das fertige Paar auf den nächsten Besuch, das Socken-Wetter kann aber ruhig noch auf sich warten lassen.