So viel habe ich gestrickt

Sonntag, 29. November 2015

Pullunder

In einer Modezeitschrift habe ich vor einigen Tagen gelesen, dass Pullunder nicht mehr spießig und unmodern wären. Ich wußte bisher nicht mal, dass dem so war, aber egal.
Mir fiel aber dabei mein 2015 - Strickufo- Abbau- Projekt ein.
Ein Pullunder nimmt da einen der hinteren Plätze ein, weil bereits seit längerem ruhend. Und wenn Pullunder nun modern sind, zopfgestricktes ultramodern und beige ja ein Dauerbrenner in Sachen Mode, sollte mein beiger Zopfmusterpullunder nun wohl ganz weit oben auf meiner to do- Liste stehen.
Ich habe das Projekt also hervorgeholt und ein Foto vom Ist-Zustand gemacht. Nun kann es fröhlich weitergehen....


Samstag, 28. November 2015

Lasst die Kürbisse tanzen



Das Muster Kürbistanz ist dem rosa Heft von Regina Satta entnommen.


Anfänglich war die Verzopfung etwas diffizil.
Man muss erst einige Maschen auf eine Hilfsnadel nehmen, dann 1 Ma stricken, einen Teil der Ma wieder zurück auf die linke Nadel, diese stricken und dann erst die restliche Masche von der Hilfsnadel. Dadurch entstehen dann diese Kürbisse.
Aber nachdem ich den Dreh erst mal raus hatte konnte es richtig losgehen und das Muster wurde immer eingänglicher und strickte sich sehr gut.


Da das Muster ursprünglich für 6 fach Garn angelegt ist habe ich ein bisschen geändert. So ist der schmale Streifen, der durch verschränkte Maschen entsteht noch schmaler gedacht, aber ich habe dort eine Masche dazu genommen.
Hier sieht man sehr schön, wie die Kürbisse von hinten aussehen.










Das Garn ist von Tausendschön und heißt Apfelsine. Es ist auch eher orange, als  pink, wie es auf dem Foto wirkt. Ich finde es sehr passend für die Kürbisse.
Es ist ein 100% Merinogarn. Dieses Garn habe ich zum ersten Mal verstrick und ich bin gespannt, wie es sich hält, wenn es getragen und gewaschen wird.





Donnerstag, 26. November 2015

gibt es schlechte Angewohnheiten beim Stricken?

Das Wollschaf stellt seit dem Sommer keine Strickfragen mehr, das finde ich sehr schade, aber nach langer Zeit auch verständlich.
Da ich mich aber daran nur wenig beteiligt habe finde ich im Archiv immer wieder interessante Themen und möchte heute die folgende Frage "bearbeiten"

Wie leicht oder schwer fällt es Euch, beim Stricken früh erlernte schlechte (An-)Gewohnheiten abzulegen?
Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!


In meinem Blogtitel lässt sich schon mal meine generelle Frage nach schlechten Angewohnheiten ablesen. Ist es eine schlechte Angewohnheit, dass ich Hilfsnadeln meist zwischen den Lippen "ablege" weil ich sie schon zu oft suchen musste, wenn ich sie ordentlich neben mich lege? Vielleicht, und ja es fällt mir schwer dies zu ändern, aber ich bleibe dran.
Meine schlechteste Angewohnheit kommt in meinem Blog ja immer wieder mal zur Sprache: Angefangene Projekte lange auf Fertigstellung warten zu lassen. Da bleibe ich dran, aber es fällt mir schwer und wird wohl immer ein Problem bleiben.



Aktuell ist dieses Paar Socken, hier bin ich ganz tapfer und stricke am 2. Socken und habe nichts anderes zwischendurch gestrickt.

Als junger Frau war es mir meist egal, wie meine Randmasche aussieht, ob Knötchen oder Schlaufe und auch bunt durcheinander. Das war für mich eine schlechte Angewohnheit, die ich abgelegt habe, weil es eben nicht egal ist. Das fiel mir auch nicht schwer, ist aber auch schon viele Jahre her.
Eine andere schlechte Angewohnheit, die ich aber eigentlich gar nicht so sehe ist, dass ich linke Maschen merkwürdig stricke.
Ich habe als ziemlich kleines Mädchen von meiner älteren Schwester stricken gelernt und bei linken Maschen habe ich immer mit dem linken Mittelfinger den Faden in die beste Position gebracht, um dann mit der rechten Nadel abheben zu können. Da mich niemand korrigiert hat, ist mir das erst als reichlich erwachsene Frau aufgefallen, dass es bei anderen Strickerinnen viel eleganter aussieht.
Nach all den Jahren habe ich auch probiert es "richtig" zu machen, aber das klappt nicht, darum gebe ich diesen Versuch meine schlechte Angewohnheit zu bereinigen auch auf.
Das Ergebnis zählt.

Mittwoch, 25. November 2015

Buch aus der Bibliothek geliehen












Nicht ganz neu, aber ich möchte dieses Buch doch hier vorstellen, weil es mir wirklich gut gefällt.

Es heißt "Hübsch aufgeputzt"  von Mel Clark.
Enthalten sind gestrickte Accessoires, meist kleinere Stücke, wie Stulpe, Schal, Mützen und Taschen.
Es gibt etwas außergewöhnliche Dinge, wie das kleine Höschen oben auf dem Foto. Auch auf den Gedanken eine Strumpfhose zu stricken bin ich bisher noch nicht gekommen.
Dafür gefällt mir der Hut, ist mal was anderes als die gängigen Mützen. Die Handschuhe finde ich fast schon elegant und der kleine Dackel als Stiftetasche ist niedlich. Damit macht man sicher einem Kind eine Freude, man könnte ihn auch als Kuscheltier stricken,ohne Reißverschluss dafür mit mehr Füllung.
Das sind nur Beispiele und es finden sich noch andere Vorschläge, die als kleine Geschenke gut geeignet sind, oder auch um Wollreste zu dezimieren.
Der Preis, wenn man das Buch kaufen möchte ist mit 7,99 €  moderat.