So viel habe ich gestrickt

Mittwoch, 25. Mai 2016

Fleißarbeit in der Straßenbahn


Ein olivfarbener Pullover soll es werden. Aus LanaGrossa Elastico Big. Das Garn strickt sich an sich sehr gut, nur leider löst sich das Knäul nach kürzester Zeit völlig auf, so dass ich die nächsten Knäuel immer gleich umwickeln werde. Das finde ich ehrlich gesagt eher lästig.
Bereits seit einiger Zeit stricke ich ja auch in der Straßenbahn, zwar nicht immer, aber immer öfter. Und bei meinem derzeigen Projekt ist glatt rechts eher eine Fleißarbeit.  Da dachte ich mir, dass ich das gut auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause erledigen kann. 
Das Rückenteil ist auf diese Weise sogar schon fertig geworden, während das Vorderteil, mit Muster zu Hause eher dahin dümpelt.
Jede Reihe ist anders und auch noch alle Paar Reihen eine Verzopfung.
Und dann sind ja noch die anderen Projekte, die ich auch weiter bringen möchte.
Auch die Ärmel werden glatt rechts.
Der Anschlag ist gemacht und der nächste Weg zur Arbeit ist nicht weit.



Samstag, 21. Mai 2016

Es ist schon eine Menge Fleiß dabei




Aber es macht viel Freude , aus den kleinen Teilchen immer wieder neue Formen entstehen zu sehen.
Jetzt sind die Blöcke jeweils 6 1/2 inch groß.



Täglich gibt es einen Block, aber ich kann nicht jeden Tag nähen, darum versuche ich in der Arbeitswoche möglichst alle Teile zuzuschneiden und zu stecken, wenn sich Zeit findet Nähe ich die ersten Teilchen, dann gegebenen falls bügeln und neu stecken, naja und so fort, bis alle Blöcke der Woche , oder was sich angesammelt hat fertig sind.


Am Jahresende sollte dann daraus eine Tagesdecke entstanden sein. 


Ich sehe aber schon deutlich das Problem auf mich zukommen, wie ich das zusammen fügen der 3 Lagen so rein vom Platz her hinbekommen soll und dann steht auch noch das quilten an. Aber das verschiebe ich in Gedanken immer noch, zuerst werden die täglichen Herausforderungen gemeistert. 

Freitag, 6. Mai 2016

Kartentrick

Eigentlich habe ich es weder mit der Zauberei noch mit schummeln beim Spielen, aber dieser Kartentrick für meine Decke gefällt mir.


Gleich als ich das Muster sah, erinnerte ich mich, das es das Gleiche ist, wie ich als nächstes für mein anderes, ewig ruhendes Projekt machen wollte. 
Da dachte ich mir, ich schlag zwei Fliegen mit einer Klappe und suchte kurz entschlossen die passenden Stoffe raus.
Et voilat... Es ist getrickst oder so....


Nun sind beide Projekte wieder einen Schritt weiter.


Sonntag, 1. Mai 2016

Armstulpen

Meine Fotokünste lassen leider zu wünschen übrig, denn die Stulpen sind im Original viel sonniger. 

Sie waren ein Geburtstagsgeschenk und wurden schon häufig getragen. 
Die Auswahl des Garns war etwas kniffelig, da reine Wolle nicht in Frage kam und Poly wollte ich nicht verstricken. Da fand ich bei buttinette  ( https://basteln-de.buttinette.com/shop/a/woll-butt-primo-naturgarn-lienna-26611?einzel=true ) dieses Baumwollgarn mit leichtem Boucle-Effekt und das passte gut.




Die Anleitung stammt aus dem Buch 
"Spitzen-Modelle: Bezaubernde Ideen zum Lace-Stricken"

Wie es mit der Decke weiter geht

Dunkle kleine Blöcke genäht und auch schon einige größere, für später.
Manche sind richtig gut geworden, andere sind verbesserungsfähig. Aber die meisten werde ich so verwenden wie sie sind. Da habe ich Mut zur Lücke und möchte mich auch an Fehler erinnern aus denen ich lernte.


Und noch mehr......


Dann endlich, 4 helle Borten aus etwas größeren Teilchen.



Und 4 große Ecken.


Damit das Zentrum gebildet.


96 kleine Blöckchen zu einer dunklen Borte zusammen genäht und nun ist dies der aktuelle Stand.


Völlig begeistert war ich, dass die vielen kleinen, 3,5 Inch großen Blöcke nach dem zusammen nähen tatsächlich genau an das Mittelteil passten. 
Natürlich ist das für versierte Patchworkerinnen selbstverständlich, aber für mich, als quasi Anfänger beeindruckend.





Ich arbeite nur sehr selten mit einem Fingerhut

Und darum besitze ich auch nur so ein lumpiges Teil aus meiner Jugend in häßlichstem grün, natürlich aus Plastik. ( das Thema, warum in der DDR nicht nur an beinahe allem Mangel herrschte, sondern auch fast alles auch noch häßlich war werde ich jetzt nicht behandeln ).

Aber heute brauchte ich dieses Teil tatsächlich. An der wohl ungünstigsten Stelle, die ich mir denken kann war die gut passende Jeans meiner Enkeltochter kaputt. Hätte ich vorher gedacht, dass ich darüber schreibe, hätte ich ein Bild gemacht, ich denke von links sieht man es noch.

Ich habe einige Tage darüber nachgedacht, wie ich der Sache beikommen könnte, was ich am besten darüber oder darunter platzieren sollte, damit es hält und sich gleichzeitig nicht zu sehr abhebt. 
Um ehrlich zu sein, ich wollte auch keine Dinge erst kaufen, denn wer weiß, wie lange die Hose tatsächlich noch getragen wird.
Also ran an die Bestände und man glaubt es kaum, aber nicht ganz so alt wie der Fingerhut, aber doch noch mit D-Mark-Preis versehen fand ich einen Aufbügler in Jeans mit einem merkwürdigen Pinocchio drauf. Passt zwar nicht zu allem anderen auf der Hose, aber daraus lässt sich was machen. 
Ich habe ein möglichst wenig bedrucktes Stück ausgeschnitten und auf die schadhafte Stelle gebügelt.
Allerdings ist zu erwarten, dass dies kaum lange halten wird. So habe ich mir ein schönes rosa Stickgarn, Nr. 50 von Anchor, heraus gesucht und das Ganze erstmal umnäht. Die doppelten Kappnähte ließen sich kaum durchstechen und gut, dass der alte Fingerhut nie den Weg allein irdischen ging.

Naja, ein komisches Stückchen vom Pinocchio war noch zu sehen und zwar die Füße, das ging so nicht. Also noch ein bisschen.... Ein kleines Herz aus einem fröhlichen Stoffrest geschnitten und wieder den rosa Faden und den häßlichsten aller Fingerhüte in Aktion gebracht. 
Gut eine Stunde, eine Sticknadel und eine Stecknadel später kann man die Jeans jetzt wieder tragen und ich finde das Ergebnis gar nicht mal so schlecht.