So viel habe ich gestrickt

Dienstag, 25. April 2017

Was mag das nur werden?


In dieser Zeitschrift habe ich etwas entdeckt und wusste sofort für wen ich es stricken muss.
Viel mehr wird noch nicht verraten....
Aber heute habe ich den Anfang gemacht.


Sieht doch schon spannend aus, oder? 
Die Schachenmayer Bravo liegt schon seit vielen Jahren als üppiger Rest von einem Pullover-Projekt und nun ist ihre Zeit reif. Ich stricke doppelfädig, mit Nadelstärke 4. Das geht gut voran.😊

Freitag, 17. Februar 2017

Dresdener Platte

Das Muster Dresdner Platte habe ich zum ersten Mal genäht. Ein bisschen Respekt hatte ich davor,



weil ja alles akkurat zusammen passen muss, damit sich der Kreis schließt.

Es soll ein Geschenk zum Geburtstag werden und da habe ich als Erstes Stoffe ausgewählt. Schön bunt und doch hoffentlich stimmig. Für den Hintergrund etwas Neutrales und grün für die Rückseite.

Dann wurden die Schablonen ausgeschnitten und die Stoffe damit zugeschnitten. Die Beschenkte ist gartenbegeistert und darum soll sich die Dresdner Platte zu einem Blümchen zusammenfinden. Also kommen noch Stiel und Blätter als Applikation dazu.


 
Ein besonders schöner Arbeitsschritt ist immer das Anordnen der einzelnen Teile, damit ein harmonisches Bild entsteht.



und dann kam der spannende Augenblick, alle Einzelteile erst zu Paaren, dann zu Vierteln und Halbrund nähen und dann zum Kreis.


Was war ich nach dem bügeln stolz und froh, als sich ein schöner Teller zeigte.


Obwohl ich lange Zeit wenig Begeisterung für Applikationen empfand bin ich inzwischen durchaus ein Freund davon.
Ich habe dann die Kissenplatte in "Echo- Technik" gequiltet und die Rückseite genäht, nun kann das Kissen verschenkt werden.

Dienstag, 14. Februar 2017

Mein 2. Paar

Ich kann gar nicht sagen, warum, aber dieses Paar Socken lag seit 2013 in der Kiste und ich habe nicht mal den 1. geschafft.
Vermutlich hatte ich in dieser Zeit einfach keine Konzentration, denn ich erinnere mich, dass es mir schwer fiel mir den Rapport zu merken.
Aber jetzt hatte ich mir das Paar vorgenommen, da ich in diesem Jahr weniger Neues anfangen werde und dafür UFOs fertigstelle.
Und siehe da, es ging mir leicht von der Hand, das Muster "Der Blender"von Das Wapiti ist sehr eingängig und ich brauchte die Anleitung nach 2 Reihen nicht mehr.
Blender übrigens, weil das Muster nach Zöpfen aussieht, aber in Wahrheit keine Masche verzopft wird.
Nun sind sie von der Ufoliste gestrichen und können meine Füße wärmen. 


Neues Lesefutter und ein bisschen Urlaubserinnerung

Für Inspiration werden diese Hefte sorgen.

Ein Projekt aus dem Patchwork- Heft habe ich auch schon genäht. Aber davon ein anderes Mal.
 
Das Heft in der Mitte ist ein kleiner Trost für mich, da ich wirklich gern zum Edinburgh Yarn Festival reisen würde.
Ich war ja im letzten August in Edinburg, zum Military Tattoo und zum Stadt kennen lernen. Das war seit einigen Jahren mein Wunsch. Ich liebe die Romane von Ian Rankin, in denen die Stadt ja eine wichtige Rolle, neben den eigentlichen Kriminalgeschichten spielt. Für das Tattoo begeistere ich mich auch seit langer Zeit und wollte das unbedingt mal live sehen. 2016 war es soweit. Was soll ich sagen, ich fand es einfach großartig. Das Tattoo mit imposantem Feuerwerk sowie so, aber auch die Stadt als Ganzes hat mir sehr gefallen.
 

 
 
 
Es gibt Laternen, die tragen Krönchen, was dazu führt, dass wir uns auch die ehemalige Yacht der Queen angesehen haben, sehr schön und sicher für die früheren Besitzer sehr komfortabel.
 
 
 
 
 
 
 
Nun liegt die Britannia schon etliche Jahre in Edinburgh. Man hat direkten Zugang von einem Shoppingcenter aus, was von Terence Conran entworfen wurde. 
 
Man dort auch sehr lecker die Tea-Time zelebrieren.
 
 
 
Wir hatten jedenfalls eine tolle Zeit dort und fast jeden Tag denke ich daran und ich möchte auf jeden Fall noch einmal hin, denn auch wenn wir 7 voll gepackte, erlebnisreiche Tage hatten, gibt es noch so viel, was wir nicht geschafft haben.
Und das Yarn -Festival wäre eben auch etwas für mich.
Am Grassmarket haben wir auch eine interessante Entdeckung gemacht, die uns schmunzeln lies.








Sonntag, 5. Februar 2017

12 Blöcke -Februar

Diesmal bin ich nicht erst kurz vor Monatsende mit dem Block fertig. Dieser Block nenn sich Churn Dash und die Anleitung hat uns Nadra Ridgeway wunderbar ausfühlich und bebildert zur Verfügung gestellt.
Alle bisher gezeigten Blöcke in der Facebook-Guppe sind schön und einzigartig, Ich staune immer über die Unterschiedlichkeit und es gibt auch immer wieder Variationen.
 

Ich habe gestern die Projektkiste vor geholt und noch einen Stoff neu dazu genommen, natürlich aus vorhandenem Bestand und wie alle anderen von Buttinette.
 
Mir hat dieser Block viel Freude bereitet und ich habe das Gefühl, es geht bei mir immer besser.
Ich freue mich selbst wirklich sehr über meine Fortschritte beim nähen und pachtworken, weil ich das schon seit vielen Jahren machen wollte und es eben doch lange gedauert hat, bis ich angefangen hatte, nun bin ich seit über einem Jahr kontinuierlich dabei und es entspannt mich.

Hier noch ein Blick auf Januar und Februar nebeneinander und die Materialien sind schon wieder in der Projektkiste und warten auf den März.




Freitag, 3. Februar 2017

Man trägt wieder Stirnband - oder wie man 628 € sparen kann


 

Der folgende Text ist natürlich nicht so ganz ernst gemeint:
In einer monatlichen Zeitschrift fand ich dieser Tage folgende wichtige Mitteilung : Wir können im Februar nicht leben ohne... Ein Gucci -Stirnband für preiswerte
628 € ....
Ich brach spontan in schallendes Gelächter aus, wohlgemerkt allein auf meinem Sofa.
Diese überaus wichtige, vor allem aber unterhaltsame Nachricht konnte ich einfach nicht für mich behalten und teilte dieses Bildchen mit meiner Familien- Wapsap-Gruppe und erhielt erwartete Reaktionen. Jemand meinte dann, das könne ich doch viel besser und ich sagte, klar, ist an einem Sonntagnachmittag zu schaffen. Darauf kam von einem jüngeren Familienmitglied der Kommentar, sie würde so was sogar tragen, aber nicht so...






Na da sollte doch was machbar sein, ich suchte in diversen Heftchen und im Bestand nach Wolle.




Eine Kombination aus verschiedenen Vorschlägen und die gewünschte dunkelrote Farbe machte das Rennen, auf dem Foto sieht das Knäuel lila aus, ist es aber nicht.



Sonntagnachmittag kam, im Fernsehen lief eine Wiederholung von Downton Abbey und ich schlug Maschen an. Nun ja, auch Tatort lief noch als die Blume gehäkelt wurde, aber es war noch Sonntag.
Gewünscht war ganz schlicht, aber vielleicht soll ja doch mal stylisch aufgerüstet werden, darum kann man das Blümchen an- und abstecken.




Und so kann man an einem Sonntagnachmittag 68€ sparen ..... ich lach immer noch darüber.




Mittwoch, 1. Februar 2017

Das war der Januar

 
Ein kleiner Rückblick auf den vergangenen Monat.
 
 

Da sieht man die fertigen Socken, noch mal den Januar - Block , mit meiner Enkeltochter war ich im ägyptischen Museum, ein Erinnerungsfoto vom Sommerurlaub in Edinburgh ist auch dabei. Ich wäre so gern wieder dort. Na da hilft mir eine Tasse mitgebrachter Tee über das Fernweh weg.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Überrascht

Meine ersten Socken in 2017

Die Wolle liegt bei mir schon ziemlich lange, habe ich mal im Paket bei Buttinette gekauft und fand die Farbe eher nicht so schön.

Das Muster ist aus dem neuen Heft von Regina Satta und heißt "Leuchter Woodie" . Es ist sehr eingängig und man strickt es schnell ohne hinsehen.



Als dann der Schaft fertig war, musste ich mir eingestehen, dass ich die Farben richtig toll finde. 
Auch das Muster passt gut dazu.



Die erste Socke ist fertig und ich bin fest entschlossen, dass dieses Paar bei mir bleibt. Ich habe in letzter Zeit so viele Sockenpaare verschenkt, dass meine Schublade aufgefüllt werden muss.






Eine Schäferei im Lake District

Die ...ist das zentrale Thema dieses wunderbaren Buches. James Rebanks lebt und arbeitet mit seiner Familie auf einem Gebiet, dass schon seit Jahrhunderten von seinen Vorfahren bewohnt wird. 
Auch hält er seine Tiere wieder genauso, wie es seit alters her im Lake District üblich war und nutzt die Allmende, das Gemeinschaftsland.
Eine Familiengeschichte, in der es auch um das Leben der Schäfer im Jahreslauf geht, um Schafe, natürlich und um die Hütehunde. Nichts ist nur romantisch oder gradlinig. 
Für mich war auch ein Aspekt interessant, der gar nicht so im Mittelpunkt stehen soll, aber mich, der Antwort auf die Frage, warum Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene keinen Zugang zu Büchern, zu Literatur finden einen klaren Gedanken weiter gebracht hat.
Rebanks erzählt von seiner Schulzeit und darüber, dass alle Geschichten, die er in der Schule lesen musste offenbar nichts mit seinem Leben und der Art, wie seine Familie lebt zu tun haben und somit für ihn völlig uninteressant waren. Erst durch Zufall kam ihm ein Buch unter, dass von Schäfern handelt.
Aber das Buch ist auch sehr kurzweilig und voller Humor, wie diese zwei Zitate zeigen:


"Der Hof... gehört bereits auch meinen 3 Kindern... und haben ihre eigenen Schafe...
Ihre Schafe heißen Moss [Moos] Holly [Stechpalme] und Loopy Loo [Verrücktes Klo] Was soll ich dagegen einwenden? Als ich als Kind zwei Schafe bekam, suchte ich mir genauso dämliche  Namen für sie aus: Betty und Lettuce [Salatkopf]. So setzt sich die Tradition fort."

"Der Tag beginnt mit der Bewertung ... unter Ziehen und Schubsen werden die Böcke vor die Richter gebracht..Jeder bemüht sich, seinen Bock korrekt aufzustellen, so breitbeinig und stämmig wie möglich, den Kopf hoch erhoben.Angestrebt wird eine arrogante Haltung, der Eindruck eine Alphamannes, wie Russel Crow in Gladiator. "




Beatrix Potter, oder Mrs. Heelis, wie sie in "ihrem zweiten Leben" hieß, war auch Schafbäuerin im Lake District und hat in ihrem Testament dem National Trust mehrere Farmen hinterlassen, mit der Auflage, dass traditionell gearbeitet werden muss und nur Herdwick Schafe dort gehalten werden dürfen.
Mehr über Beatrix Potter und ihr Leben als Kinderbuchautorin und Farmerin kann man zum Beispiel in diesem Buch erfahren, wunderschöne Bilder vom Lake District inklusive.







Dienstag, 17. Januar 2017

12 Blöcke

Gleich am Anfang des Jahres fand ich die Gruppe auf Facebook  und entschied mich an diesem Quilt-Along "6 Köpfe - 12 Blöcke" teil zu nehmen.
Einen Block im Monat ist ein realistisches Unterfangen.


Januar wird von Dorthe Niemann / Lalala Patchwork   organisiert. Schon vor einigen Tagen habe ich mir die ausführliche Anleitung ausgedruckt und meinen Stoffvorrat gesichtet. Neu kaufen kommt nicht in Frage.



Nach einigem Überlegen habe ich mich für diese Frühlingsstoffe entschieden. Sie machen mir die trüben Tage freundlicher und ich glaube daraus könnte eine Decke als Geschenk werden.

  Der nächste Arbeitsschritt war dann der Zuschnitt und das Einzeichnen der Markierungen.






Mein Nahplatz. Es sind ja eigentlich gar nicht viele Nähte zu nähen, aber
...


diese Nähte müssen gleich wieder gebügelt werden. Trotz aller Freude beim nähen und patchworken, ist es mir noch immer nicht gelungen Spaß am bügeln zu finden.



Nun sind alle Einzelteile genäht, gebügelt und zurecht geschnitten und jedes Teil bekommt nun seinen Platz. Ich finde es ganz praktisch, wenn ich davon immer ein Foto mache, falls mir Teile durcheinander kommen finde ich damit immer schnell wieder die richtige Anordnung.
Aber das war diesmal nicht nötig, alles hat gut geklappt und darum kann ich hier präsentieren:       Der fertige Block.



Die kleinen abgeschnittenen Ecken kommen in eine Tüte und warten auf weitere Verwendung.
Alles kommt in eine Projektkiste und wartet auf den Februar.


 








Freitag, 6. Januar 2017

Ungeliebter Rock und altes Kleid



Können zusammen ein sehr schönes Geschenk ergeben.
Eine Kollegin stellte mir die oben erwähnten Dinge zum patchworken zur Verfügung, aber ich fand, sie sollte sehen, dass noch etwas für sie selbst daraus entstehen kann.
Eine Tasche für den Einkauf zwischendurch sollte es werden. Als Geburtstagsgeschenk. 
Der Rock, aus einem schönen Leinen hatte unten eine tolle Stickerei, die wollte ich unbedingt verwenden. Das Sommerkleid, jahrelang geliebt und oft getragen, nun noch als Futter zu brauchen. Allerdings war es ein kurzes, glockiges Kleid mit schmalen Trägerchen und so musste ich es erstmal zerteilen und dann zu passenden Stücken zusammen nähen.Eine Innentasche habe auch daraus genäht. Da sieht man auch mein kleines Labelchen.😊

Für die Hänkel habe ich neues Band genommen. 
Aus einem Stück verstärktem Rockbund und einem kleinen  Stück Kleiderträger ist ein Schlüsselanhänger entstanden.

Beim Wechsel auf einen Zickzack-Stich habe ich vergessen das Nähfüßchen zu wechseln und natürlich ist prompt die Nadel abgebrochen. Beim absteppen des oberen Randes, was der letzte Arbeitsschritt war, gleich noch eine Nadel kaputt. Das ist mir vorher nur ein einziges Mal passiert und ich bin nicht sicher was der Grund für den 2. Nadelbruch war. 
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und ich freue mich damit wieder einmal etwas gebrauchtes verwandelt zu haben. Ob man das nun recyceln, reusing oder upcyceln nennt ist mir egal. 

Dann kam der spannende Augenblick des Auswickelns und des Wiedererkennens, das war echte Freude auf Seiten der Beschenkten und auch ich habe mich gefreut.

Montag, 2. Januar 2017

Das kleine November- Stickbild

 Ich wünsche allen ein schönes und gesundes 2017

Habe ich fertig, wenn man erst mal anfängt und dabei bleibt geht es gut voran.
Dezember ist ja schon fertig ,also soll als nächstes der Oktober folgen.